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Grey - Grau - Black - Schwarz

Huch...so schnell vergeht die Zeit...

Schon mehr als einen Monat ist mein letzer Beitrag her...

Was hat sich getan? Nicht viel - gar nichts?

Ja, ansich gar nichts.

 

Vieles schien überwunden. Ich habe ansich gedacht, dass ich alles im Griff habe und nun alles kontrollieren kann, was sonst passierte mit mir, aber ich habe mich getäuscht.

So lange war ich nun in einer normalen bis guten Stimmung, allmählich kommt wieder der Abstieg - nicht im freien Fall, eher vom Fallschirm getragen, man weiss, wo man landet, weil man die Gegend kennt, über der man abgesprungen ist...und man hat Zeit, sich alles einzuprägen.

 

Ich bewege mich immer wieder auf das eine zu...

Wie ein Fixstern immer am gleichn Platz bleibt, so bleibt SIE irgendwie fest und unverrückbar in mir. So viel ich auch dagegen versuche, ich schaff es nicht einmal mit anderen an zu bandeln, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben...und mich dann sogar dafür mitten in der Nacht dafür entschuldigen zu wollen.

Dabei muss ich aber zugeben, dass -zumindest zum Entschuldigen um halb 4 morgens- ein paar Promille im Spiel waren.

Nichtsdestotrotz ist das mehr als erbärmlich - als möchte man einen Betonklotz mit einem Zahnstocher zu einer Skulptur formen.

 

Meine sinnlosen Versuche werden abprallen und zerbrechen...

 

_________________________________

The story of a boy and the girl of his dreams.

He searched everything to make her happy.

Every thing he found made him weaker.

And suddenly he  faded away - she was happy now.

 

- Kevin McGrath

 

5.8.11 01:56


AnGsTsChMeRz

Ich habe angst und befürchte das schlimmste, obwohl es genug Dinge gibt, die dagegen sprechen.

Aber auch Dinge, die dafür sprechen...also was ist es?

Ich weiss aufjedenfall, dass ich es nicht haben will, wenn dieser Fall eintritt.

Wo sind die, die es ändern können?

 

Und um gar nicht zu lang bei einem Thema zu bleiben:

Wo sind sie, die Schmerzen?

 

Es geht mir den Umständen entsprechend gut...und damit meine ich wirklich gut und nicht nur so etwas salop dahergesagtes.

Ich warte zum einen immer noch auf den Knall in dem sich der ganze Frust entlädt, wie sonst auch, und dann ein wahres Blutbad anrichtet. 

Ich sehne das nicht herbei oder will es fordern und fördern, aber bisher war es eben so.

Zum anderen warte ich darauf, dass SIE mir nicht mehr so egal ist. Es kümmert mich irgendwie nicht mehr, irgendwie habe ich damit abgeschlossen. Ich träume weniger von ihr, es ist mir fast egal, dass ich sie seit zwei Wochen nicht mehr gesehen habe, obwohl die davor liegenden Wochen in mir eine brennende Sehnsucht  entfacht haben, die erst bei ihrem Anblick gelöscht werden konnte.

Aber danach...war sie weg und bald wird sie weg sein...ich finde mich damit ab, kann es leider nicht ändern.

Aber das kümmert mich grade irgendwie wenig...und das finde ich schlimm, traurig und für meine Gefühlswelt sehr erbärmlich, lässt es doch den Schluss zu, dass es doch irgendwie nur eingebildet war, solange eine geringe chance bestand. Nun existiert diese nicht mehr und man lässt es fallen.

Wenn dem so sein sollte, dann kann ich meinen Gefühlen nie wieder trauen.

Noch nie habe ich so stark für jemanden empfunden wie für sie und das soll dann alles eingebildet gewesen sein?

 

Wenn ja......dann ist das ein Armutszeugnis und ich bin wohl unfähig zu lieben.

 

______________________

Und damit ich aus dem schon vor Wochen ausgelesenem Buch endlich das Lesezeichen entnehmen kann, was mich dran erinnerte doch noch einen text zu googeln, wird er nun hier zu eurer Erheiterung gepostet.

Und dazu -völlig unpassend- mein Lieblingslied von "den Türen".

Mit dem Lied soll keine Botschaft vermittelt werden...ich mag es einfach nur und der Text ist mir egal.

 

Ein Aas - Charles Baudelaire

 

O meine Seele, sei des holden Morgens Zeuge,

Wir wandelten am Sommergras,

Da lag auf einem Bett aus Kies in Pfades Beuge

Vor unsrem Blick ein schmählich Aas.

 

Die Beine hoch gleich einem zügellosen Weibe

Erwies es ohne Scham den Bauch.

Es schwitzte lauter Gift; aus dem geborstnen Leibe

Entwich der Gase heißer Hauch.

 

Die Sonne traf das Luder mit dem Glanz der Strahlen

Und kochte es noch vollends gar,

Um hundertfältig der Natur zurückzuzahlen,

Was erst in eins gebunden war.

 

Der Himmel sah den faulen Prunk an dem Gerippe

Wie Blumen aufgehn; der Gestank

War so entsetzlich, daß dein Leben von der Lippe

Verschwand und fast in Ohnmacht sank.

 

Schmeißfliegen summten um den Schoß, der eiternd klaffte,

In schwarzen Bataillonen drang

Das Larvenvolk hervor; es floß gleich dickem Safte

Den Fetzen des Geschöpfs entlang.

 

Wie eine Woge stieg dies alles, stürzte nieder

Und flimmerte und warf sich auf:

Gebläht von ungewissem Atem hob sichs wieder,

Vielfach lebendig und zuhauf.

 

Musik, befremdend, stieg aus diesem Bild auf Erden:

Der Bach, der fließt, der Wind, der weht,

Auch Korn rauscht so, von Schwingers rhythmischen Gebärden

Im Korb gerüttelt und gedreht.

 

Die Formen flohen, wie sie sonst im Traume schwanken

Und im Entwurf, der halb erwacht

Auf längst verjährter Leinwand, bis in den Gedanken

Des Künstlers Geist ihn fertigmacht.

 

Versteckt vom Felsen lauerte die Hündin, Lappen,

Die sie an dem Skelett verlor,

Im rechten Augenblick wieder zu erschnappen,

Unruhig, bösen Blicks hervor.

 

- Allein auch du wirst ähnlich solchem Greuel enden

Und so mit Pest vermischtem Kot,

Stern meiner Augen, Sonne über meinen Lenden,

Mein Engel du und meine Not!

 

Der Anmut Königin, nach äußersten Gebeten

Wirst du - selbst du nicht anders sein,

Bedeckt vom Rasen, unter fetten Blütenbeeten

Verschimmeln zwischen dem Gebein.

 

Dann, Schönste, sag von mir den Würmern, die dich nagen

Mit ihrem nimmersatten Kuß:

Gestalt und göttlich Wesen will ich weitertragen,

Wenn mein Idol zerfallen muß! 

2.7.11 01:59


Schwarzes Loch im Bauch

Folgendes ist extatisches Stückwerk nach der Sichtung eines Film, alle Schäden die entstanden sind werden durch den Verantwortlichen bekannt und nach Situation behoben.

Für Kinder und Jugendliche könnte dies verstörend wirken. Wir bitten sie diese Gruppe hier vor zu verschonen.

 

Und nun viel Spaß bei unserem Hauptfilm:

3 *Piep*

2 *Piep*

1 *Piep*

 

 

kennt ihr das, wenn man irgendwas gelesen oder gesehen hat, dass man sich dann so...leer und unausgefüllt fühlt

 

und irgendwie nicht richtig weiss, wie man diesen drang, irgendwie eine ....ja...füllung zu bekommen, wieder abflachen lassen kann

 

mir gehts grade so...und ich weiss nich wieso...

 

der film war banal...aber irgendwie...keine ahnung..

irgendwie...ist es so, als hätte er mir was genommen...aber dabei fehlt mir nichts, eher als zeigt er eine leere in mir, eind eckel der weggenommen wurde, der die leere versteckt hat

und am liebsten würde ich mich hinlegen und nachdenken über irgendwas tiefsinniges...aber wenn ich das versuche kommt nichts

und es bleibt hohl und leer

ich versuche gedankenfäden zu packen über sex, leibe und dergleichen, aber sie reißen so schnell ab wie sie gekommen sind

und hinterher bleibt nur wieder dieses sonderbare gefühl, dass mir etwas fehlt

isoliertes vakuum

entschuldigt, wenn ich euch hier zu labere...

ich brauch dabei nr irgendwie das gefühl, als wenn es jemand lesen würde...auch wenn ich es niemandem zumuten würde

deswegen kann ich kein tagebuch schreiben

sonst hätte ich es da schon reingeknallt

das gefühl ist irgendwie, als wenn man schmetterlinge im bauch gehabt hat und dann würden sie alle rausgesogen mit dem abspann...

ich weiss nur nicht, liegt es am film, liegt es an mir, oder liegt es an der wirkung des films kombiniert mit mir

und dabei geht es mir nicht mal um das sonderbare in dem film...keine neuen ideen oder erwachte fantasien...

"und dann liegt man einfach nur da und denkt gar nichts..."

nein, damit kann ich mich in diesem zustand nicht zufrieden geben..

ich muss irgendwie es los werden und versuchen zu ergründen um dabei vielleicht auf eine höhere kenntnis zu kommen, denn was geschrieben wird lässt sich besser festhalten als ein bloßer gedankenfaden...

es ist eine gewisse form expressionistische kreativität

und tatendrang der dann aus einem hervorquillt nur um zu versuchen, dieses loch was in herz und bauch ist und dieses denkvakuum im hirn zu stopfen, damit man sich nciht mehr so elend und depressiv fühlt, als hätte jemand alles aus einem gesaugt

das wird eine lange nacht...

ich muss sowas los werden...

dadurch füllt sich dieses gefühl auch nicht wieder...aber...es befreit

ein korken wird gezogen, wenn das alles vorbei ist und durch das schreiben versuche ich ihn wieder...einzusetzen...aber ich suche ihn noch

ich drehe mich vermutlich so lange im kreis, bis ich ihn habe

wenn ich die augen schließe, denke ich an ein zwei szenen, die ich sah

wenn ich sie aufmache interessiert es mich nicht mehr undich sehe nichts, nehme nichts war, bin, aber bin nicht wirklich

ich träume dann, wobei ich nicht weiss wovon und keine bilder in meinen kopf hervorrufen kann

ich wünsche mir was, aber ich kann den wunsch nicht packen, nicht formulieren, nicht ersinnen

es hat etwas...depressives...dabei ist es nicht negativ dieses gefühl der leere

ein hauch von allein - aber das überwiegt nicht...eine zufriedenheit ist irgendwie dabei

erfüllung die nicht geglückt ist

irgendwie bereit etwas neues zu tun, etwas...zu wagen...ein sprungbrett

aber irgendwie sieht man das sprungbrett nicht und es verschwindet in dieser leere 

man fasst nicht, was es soll

wenn ich an negatives denke, dann bleibt das nur kurz als...melancholie...schlägt dann aber um und man sieht das...gute nicht direkt...aber eine zufriedenheit

ein bedürfnis nach mehr...es soll nicht enden...man möchte wieder da ansetzen, bevor es endete...es soll nicht aufhören

danach ist man leer unvollkommen ausgelutscht und nachdenklich ohne zu denken

so viele gegensätze in einem

es geht mir nicht gut...aber...schlecht geht es mir auch nicht

 jemanden in den arm nehmen, zärtlich küssen...sagen alles ist in ordnung

aufs meer starren, während man frierend am strand sitzt

als kleines kind mitten in der nacht heimlich aufstehen im sommer, um die sterne anzugucken

morgens aufwachen und eine kalte decke haben die sich über die beine legt

im gras liegen und wolken zählen

das alles steckt grade in dieser leere...

wie in einem film....wenn die gleiche person so ist wie die ganze zeit und sich nur der hintergrund ändert...

einfach eintauchen...in alles...

selten kann ich das sagen...aber grade bin ich irgendwie...in einer positiven stimmung...und würde am liebsten jemanden umarmen

nicht, weil ich alleine bin und beistand brauche...sondern...weil ich jemandem was abgeben will von...von diesem positiven gefühl aus der leere hinaus

irgendwann kann ich es schaffen...am anfang war nichts und alles hat sich aufgebaut

ich muss nur die richtigen schritte machen...ich muss schritte machen

irgendwie klappt es dann

es wird eine lange nacht

aber...ausnahmsweise...werde ich mit einem lächeln einschlafen

danke du sonderbarer film

jetzt geht es mir besser

gut sogar...ich weiss nicht...wann ich das das letzte mal gesagt habe und es auch so gemeint habe....

so fühlen sich vermutlich leute, die zufrieden sterben...aber das will ich noch nicht, noch lange nicht

23.6.11 02:02


Juhu

Juhu...ein neues Lied...ich liebe sie mittlerweile: Streetlight Manifesto, die beste Ska-Band, die isch bis jetzt kenne.

Und dann dieses Lied.

Stimmung und Spaß, aber trotzdem ein gewisser Teil Melancholie beim Trompeten-Solo zum Schluss. Das will ich spielen können :D

 

So das war ansich alles, was es jetzt mal so zu sagen gibt.

 

Naja eins noch: Ich bin kein Schüler mehr   

Endlich ist das Kapitel Abitur abgehakt

 

Glückwunsch an alle anderen, die es jetzt auch geschafft haben.

20.6.11 02:53


Ein verblassender graugrüner Streifen im schwarzen Himmel

Ich drehe mich im Kreis.

Hin und her.

Her und hin.

Komme nicht an.

Komm nicht zum halt.

Es hat sich nichts getan, alles ist, wie es war und fängt wieder an und kommt nicht zum Abschluss, zu dem es kommen sollte.

Der Kreis kann irgendwie nicht durchbrochen werden, immer bleibt man in ihm gefangen.

 

Meine Liebe ist alles kalter Kaffee, wiederholt sich ständig.

 

Ich kann den Kaffe weder auftrinken, meine noch so geringe Chance nutzen und vielleicht glücklich werden, weil er doch schmeckt, besser als ich erwarte.

 

Aber ich kann den Kaffee auch nicht wegschütten, alles vergessen und vedrängen, dazu kommt dieses Verlangen nach Kaffee immer wieder und es ist einr egelrechter entzug, der jedesmal angefacht wird, wenn man auch nur Kaffee sieht oder den Duft einatmet.

 

Die Tasse klebt am Tisch fest, weil schon einmal Kaffee überschwappte, ich versucht habe zu trinken, die Tasse aber schnell wieder hingestellt habe und mir gesagt habe, ich will keinen Kaffee mehr. Die Überreste davon kleben immer noch auf dem Tisch und halten die Tasse fest im Griff. Der braune Ring erinnert mich daran, dass ich den Kaffee hätte trinken können, als er heiß war, aber Angst hatte mich zu verbrühen, also wollte ich ihn nicht mehr. Aber mein Kaffeedurst ist nicht gestillt.

 

Ich müsste nur meinen Arm ausstrecken um die Tasse zu erreichen und dann müsste ich einen Weg gehen. Trinken und vielleicht sogar genießen, oder sich vom kalten Kaffee verabschieden und ihn wegschütten, aus den Augen verlieren und dann warten, bis man vielleicht das Glück hat, dass man irgendwann wieder einen Kaffe vor sich stehen hat.

 

Aber denkt man sich dann nicht, dass man den alten und kalten Kaffee hätte trinken sollen, vielleicht wäre er auch dann noch schmackhafter gewesen, als alle anderen die danach kämen.

Wenn er weggeschüttet ist, kann man das nicht mehr erfahren, wenn man ihn trinkt kann er bitter schmecken und man spuckt ihn wieder aus.

 

Was macht man also mit einer Tasse kalten Kaffees, die schon einmal übergeschwappt ist und nun auf dem Tisch vor einem steht und sich von alleine nicht rührt...

14.6.11 00:27


Everything goes numb

Ich weiss ehrlich gesagt nicht was ich schreiben soll, aber ich hab das Bedürfnis es zu tun.

Ich glaube, diesmal wird es kurz (ich änder das hier nicht, wenn es doch lang wird).

 

Ich mach mir immer noch Gedanken, um die Offizierslaufbahn.

Gestern hätte ich beinahe schon einen Termin beim Kreiswehrersatzamt gemacht zu nem Gesprächstermin. Aber ich hab es dann doch mal gelassen.

Ich habs nicht mal meinen Eltern gesagt, wieo auch immer. Aber im moment kotzen die mich mehr an, als das sie nützen, abgesehen vom Dach übern Kopf und Futter, also eher so auf ner anderen Ebene, in der Eltern ansich auch tätig sein sollten.

 

Ich hab mich wirklich viel informiert, die letzten Tage häufig auf den Bundeswehrseiten gewesen und Infos gesammelt. Und so insgesamt klingt es gut.

Aber 13 Jahre verpflichten fürs Studium ist viel. Und ob das überhaupt was für mich ist...

Großes Problem: Ich kann nichtmal ein paar Monate ausprobieren, weil ich dann, falls es nichts für mich wäre, so oder so erst nächstes Jahr wieder anfangen könnte zu studieren und dann mus sich mir ein Jahr lang irgendwas anderes suchen.

 

Also ist es nahezu schon eine "entweder oder" Entscheidung...und bei sowas tue ich mich immer schwer und immerhin geht es hier um einiges.

 

Erstaunlich ist außerdem, dass ich in meinen Hirnszenarien, die ich ja immer habe, sogar meine ganzen heimischen Aktivitäten fallen lassen würde für den Bund, wobei ich ansich, grade beim Thema Studiumsort, immer gesagt habe, dass ich hier bleiben will, gerade deswegen. Ich hab mir aber in diesen Fantasieszenarien sogar schon einen Plan zurechtgelegt, wie ich dann meinen Vorstandsposten noch wahrnehmen könnte. Verrückt!

 

Schlimm war der gestrige Abend. Grausam...er hat nachgewirkt bis weit in den heutigen Tag hinein.

Nein! Nicht wegen der Premiere von Evita, denn die war super und hinterher hatte ich auch noch gute Stimmung, hab bei youtube noch ein bisschen Madonna Evita gehört und ... plötzlich und unerwartet schwenkte die Stimmung um.

Es gab keinen Auslöser, zumindest keinen, den ich erkannt habe. Es war, als würde jemand einen Schalter umlegen und dadurch ein Ventil öffnen, was eine braune deprimierende Brühe durch meine Adern fließen lässt, anstatt bunte Fröhlichkeit (das klingt sonderbar).

Ich hab mich so mies gefühlt wie schon sehr lange nicht mehr, abe rich konnte es auch nicht wirklich ändern. Es gab nichts, was mich aufgeheitert hat, nicht mal die Songs, die das normalerweise schaffen, selbst die haben mich noch mehr deprimiert und mir Tränen in die Augen getrieben.

Über die Nacht hin wandelte sich das dann mehr in Richtung Hass und Wut und generelles angepisst sein. Das hat auch mein Toastbrot gemerkt und ich war froh, dass ich hinterher beim Kuchenbacken irgendwas brutal misshandeln konnte...auch wenn es den  Kirschen nicht allzu gut getan hat. Es flachte erst sehr langsam wieder ab. Es gab auch keine direkten Dinge, auf die ich wütend war, oder weswegen ich Depri war.

Normalerweise ist es entweder die Einsamkeit, "SIE", meine Dummheit, oder sonst was...aber diesmal konnte ich nichts klares ausmachen, keinen klaren Gedanken fassen zu dem ich dann sagen konnte: "DAS ist scheiße, DAS kotzt mich an, DAS will ich nicht"

Stattdessen ein geistiges dahinvegetieren. Und dann war es irgednwann weg. Ich war nicht gut drauf, aber auch nicht mehr so schlecht. Heut Abend hab ich auch allen die Stimmung vermiest, weil ich so schlecht drauf war. Ich hab zwarnicht rumgepöbelt, oder rumgemault, ich war ansich ruhig und hab kaum was gesagt, nur anscheind sehr böse geguckt.

 

So ein "Anfall" ist echt schlimm und ich wills nicht nochmal haben...

Wenn man so gar nichts mehr spürt und alles eben diese braune Masse ist, die einen innerlich angreift und auffrisst...da hilft nicht mal mehr Heulen, Schreien, Schlagen oder Schmerzen mehr...und ich hab das alles ausprobiert.

 

 

By the way...Vadderdag is ein bescheuerter Tag, dass man die Idioten auch noch feiert...

2.6.11 02:14


You're in the Army now ooooohohooo

Ja, er lebt noch und hat sich nicht selbst gerichtet, oder seinen Internetanschluss verloren, oder sonst was.

Ansich nur wenig Lust, Inspiration und Begeisterung dafür gehabt, mic hier in den weiten des Internets zu verewigen.

Und der schlimmste Grund....es hat sich nichts geändert, zumindest nichts von dem, worübe rich sonst immer so lästere.

 

Mein Selbstwertgefühl würde massiv von familiärer Seite zu Brei geschlagen und irgendwie schürt das doch so einen gewissen Hass auf die erzeuger Partei.

Es ist schon demütigend, wenn sie einen für strohdumm halten, aufgrund der ABI-Ergebnisse und nicht einmal was positives sagen, sondern einen sogar in die Nachprüfung schicken wollten...

Da kommt man selbst glücklich und zufrieden mit den Ergebnissen heim und dann das...und für die Höchstpuntkzahl in Mathe bekommt man nicht mehr als ein Knurren zu hören.

Und dann wundern sie sich, wenn man unfreundlich wird und pampig auf ihre blöden Späßchen reagieren.

Überhaupt: Wo ist die Logik, wenn der Vater einen imme rzusammenscheißt, wenn man Spaß macht und er selber machts 5 Minuten später. Oder er sagt, dass man nicht so viel scheiße labern soll und wenige Augenblicke später labert er eine viel größere Scheiße. Und dann darf man ja nicht mal sagen, dass das noch mehr Scheiße ist, denn dann ist eben diese kacke am Dampfen.

 

 

Was tut sich im Thema Liebe?

Nichts.

Ich bin verliebt.

Verliebt wie noch nie, was mir vor allem gestern bei einem Gespräch klar geworden ist, als ich das erste mal richtig nachgedacht habe, warum ich sie liebe.

Meine Stimmung gerade ist leider nicht so im Höhenflug wie gestern, weswegen die Formulierungen sicherlich nciht so schön sind, wie sie vielleicht gestern waren., aber ich liebe einfach so vieles an ihr.

 

 

Ich liebe die Vorstellung morgens aufzuwachen und sie neben mir zu haben und sie beim Schlafen beobachten zu dürfen.

 

Ich liebe ihre Augen, in die ich so gerne gucke und mich in ihnen verliere, dass ich nicht einmal mehr auf die Augenfarbe achten kann.

 

Ich liebe ihr Lachen und Grinsen und die piepsige Stimme, wenn sie etwas freut.

 

Ich liebe  ihren Anblick, der einem schon so viel Zeit versüßt hat und den ich gerne so oft genießen würde.

 

Ich liebe die Vorstellung mich in ihr zu verlieren, wenn ich sie angucke, in ihren Augen, in ihrem sein, sie anblicken und stundenlang nichts anderes sehen.

 

Ich würde es lieben sie festzuhalten und so zu tun, als gäbe es nichts anderes auf der Welt und dann wirklich perfekte Minuten erleben.

 

Ich liebe ihre kleinen, zarten und (für meine Pranken) zerbrechlichen Hände, die ich so gerne halten würde und nie wieder los lassen würde.

 

Ich liebe es, durch welche Kleinigkeiten sie doch manchmal zum Lachen gebracht werden kann und wie sie sich dann freut.

 

Ich liebe aber auch ihre teilweise Unbarmherzigkeit und das Auftreten, wenn man was sagt, was ihr nicht so passt, auch wenn das manchmal etwaszu stark kommt.

 

Grob könnte man also sagen, dass ich sie einfach liebe.

Und so hab ich bisher noch nicht gedacht.

Und ich weiss nicht einmal wie sie denkt, und ob sie auch nur einen Hauch davon so sieht wie ich.

(Übermäßige Benutzung des Pronomen "Ich" bedeutet nicht, dass eine übermäßige narzistische Ader vorhanden ist)

 

 

Was gibt es sonst noch...

Das wars erstmal so zum groben Stand, glaube ich.

 

Ach nein! Wofür sucht man sich schließlich den Titel dieses Dramas schon am Anfang aus?

Genau! Damit man weiss, was man eigentlich schreiben will und nicht abschweift und nicht vergisst, auf was es ankommt.

 

Seit etwa einer bis eineinhalb Wochen wuchert in mir eine Idee, die ich bisher irgendwie immer sofort in den geistigen Aktenschredder geschickt habe: Bundeswehr

Ich weiss nicht weshalb, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich muss dahin.

-Um mir selbst was zu beweisen?

-Um über mich klar zu werden?

-Um mich zu finden?

-Um irgendwie was mit mir anfangen zu können?

 

Ich weiss es nicht...

Aber irgendwie habe ich das Gefühl das zu brauchen, wenn möglich sogar in einen Einsatz mit "kriegsähnlichem Zustand" zu gehen, damit ich irgendwie als veränderter Mensch zurückkomme, der ein besseres Leben führen kann, der vielleicht das Leben auskostet, der etwas damit anfängt, was er hat.

Ich kenne ein paar, die derartige Erfahrungen gemacht haben, aber natürlich gibt es auch die weitaus größere Kehrseite dieser Medaille: PTBS - Posttraumatische Belastungsstörung

 

So oder so war ich ansich nie, der die Bundeswehr für eien brauchbare Institution gehalten hat, oder irgendwie auch nur Verständnis für die Leute hatte, die sich da für mehrere Monate, teils freiwillig, verpflichten.

Immerhin habe ich mich ja sogar vor einem Einzug gedrückt, was aber nun so oder so hinfällig wäre, in dem ich zum Katastrophenschutz gegangen bin, also wieso plötzlich diese Anwandlung?

Diese Idee verdrängt sogar mehr und mehr die eigentlichen Pläne im Wintersemester anzufangen zu studieren und vorher ein jahr oder auch länger beim Bund zu machen und vielleicht sogar da eine höhere Laufbahn anzuschlagen, dort studieren und eben irgendwann an "die Front" versetzt zu werden.

Es ist erstaunlich und erschreckend, welches Verlangen das in mir auslöst, da ich vor allem kein Interesse an Waffen und dergleichen habe und auch nicht (im realen - am PC ist es was anderes) auf Menschen oder dergleichen schießen will...und zu nichts anderem wird man da ja grob gesagt ausgebildet.

Außerdem hat sich mein Faible für Militarismus immer nur um das 17.-18.Jh. gedreht und das ist nicht anders. Ich hege kein Interesse an Panzern und wenn an Waffen, dann nur um darüber den Kopf zu schütteln, wieso Leute stolz darauf sind ein neues Projektil entwickelt zu haben, was Schutzwesten nun noch effektiver durchdringt.

 

Also wieso zur Hölle dann dieser Wunsch???

 

Vielleicht will ich nicht mir was zeigen, sondern allen anderen?

Das ich ein "Mann" bin? Das ich mehr kann?

Oder ist es doch, damit ich irgendwie etwas für mich habe, woran ich mich halten kann.

Dabei würde ich da nichtmal großen Erfolg haben.

Wenn ich überhaupt genommen würde, was vermutlich wegen Größe/Gewicht/Sehkraft schwer wird, hätte ich vermutlich große Probleme.

Vielleicht ist es der Wunsch, dass sich da für mich was ändert? Ich agiler, leistungsfähiger, sportlicher und und und werde...?

Ist es am Ende wirklich nur so etwas oberflächliches und die Suche nach meinem Wesen oder nach einem Lebensziel soll nur zur Verschleierung dienen?

Ich hoffe, dass sich das schnell erledigt, immerhin habe ich mir heute schon die Nummer vom hiesigen Kreiswehrersatzamt besorgt - und das finde ich nicht wirklich positiv.

Vor allem widerspricht es meinen bisherigen Planungen so grundlegend.

 

Aber es gibt einen Probezeitraum. Man kann bis zu 6 Monate "dabei sein" und jederzeit wieder gehen ohne Konsequenzen. Vielleicht sollte ich das machen, dann sehe ich, ob es was ist, oder nicht - wobei ich letzteres stark vermute.

Es wäre sehr ernüchternd das Kasernenleben, auch wenn nicht alle Horrorgeschichten stimmen, ist es doch kein Hotel mit freundlichen Dienstmädchen. Und Intellekt ist dort vermutlich auch nicht Priörität.

 

 

Tja...klingt schon irgendwie klassisch kitschig.

Was mich beschäftigt ist das Militär und ein Mädchen.

In wie vielen Filmen kann man das hören? Es sind vermutlich etliche.

 

 "Alles ist möglich, vorausgesetzt, daß es genügend unvernünftig ist."

Niels Bohr (1885-1962), dänischer Physiker, Physiknobelpreisträger

 

Wenn ich mir das nun zu Herzen nehmen würde, dann würde ich morgen zu ihr gehen und ihr sagen was ich empfinde, was ich mir wünsche, was ich gerne mit ihr hätte und solange drauf beharren, bis sie einwilligt.

Aber das würde auch bedeuten, dass ich einen Termin zur Musterung machen sollte und mich freiwillig verpflichten lasse.

 

Beides hätte ungeahnte Folgen.

Aber ist es manchmal wirklich sinnvoll den Realismus nach hinten zu schieben und eben die Unvernunft herrschen zu lassen?

28.5.11 03:39


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