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Schemenhaft

Aufwachend aus dem Traum,

sah man die Wolken umherziehen.

Still wähnte man sich im Glück.

Erschüttert

Zerrütet

Gebrochen

war plötzlich die Ruhe.

 

Blumen blühten ringsum,

Vögel flogen und sangen,

als ein mächtiger

Blitz

traf ein in den Baum,

der einem Nachts Schatten spendete.

 

Gedanken, die nachhingen

verfingen sich im Gespinst,

fanden keinen Weg

ans Licht der Klarheit.

Die Blütenblätter verwelkten.

 

An einer Klippe stehend,

tosend und brausend

das Meer zu Füßen.

Gischt im Gesicht,

Salz in den Augen.

 

Tränen rinnen nieder,

bewegen sich fort vom geschehen,

mischen sich

in die schäumenden Brecher,

schlagen gegen Fels,

zerschellen

als wären sie nichts.

 

Bei Sonnenschein

kamen solche Gedanken

mir in den Sinn,

trotz des Stürms im Innern,

herrscht außen Stille,

dringt nichts durch,

eingekerkert im ewigen Verlies.

 

Ich wache auf,

schaue links,

du liegst dort,

mich kitzelnd mit einem Grashalm.

Was eben war ist vergessen,

nur Gedanken und Träum.

 

Du bist da,

lachend und kichernd greife

ich deine Hand,

doch ich verliere sie,

rutsche ab,

stürze, falle.

Wache auf.

Bin gefangen im Alptraum...

5.2.11 00:38
 


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