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You're in the Army now ooooohohooo

Ja, er lebt noch und hat sich nicht selbst gerichtet, oder seinen Internetanschluss verloren, oder sonst was.

Ansich nur wenig Lust, Inspiration und Begeisterung dafür gehabt, mic hier in den weiten des Internets zu verewigen.

Und der schlimmste Grund....es hat sich nichts geändert, zumindest nichts von dem, worübe rich sonst immer so lästere.

 

Mein Selbstwertgefühl würde massiv von familiärer Seite zu Brei geschlagen und irgendwie schürt das doch so einen gewissen Hass auf die erzeuger Partei.

Es ist schon demütigend, wenn sie einen für strohdumm halten, aufgrund der ABI-Ergebnisse und nicht einmal was positives sagen, sondern einen sogar in die Nachprüfung schicken wollten...

Da kommt man selbst glücklich und zufrieden mit den Ergebnissen heim und dann das...und für die Höchstpuntkzahl in Mathe bekommt man nicht mehr als ein Knurren zu hören.

Und dann wundern sie sich, wenn man unfreundlich wird und pampig auf ihre blöden Späßchen reagieren.

Überhaupt: Wo ist die Logik, wenn der Vater einen imme rzusammenscheißt, wenn man Spaß macht und er selber machts 5 Minuten später. Oder er sagt, dass man nicht so viel scheiße labern soll und wenige Augenblicke später labert er eine viel größere Scheiße. Und dann darf man ja nicht mal sagen, dass das noch mehr Scheiße ist, denn dann ist eben diese kacke am Dampfen.

 

 

Was tut sich im Thema Liebe?

Nichts.

Ich bin verliebt.

Verliebt wie noch nie, was mir vor allem gestern bei einem Gespräch klar geworden ist, als ich das erste mal richtig nachgedacht habe, warum ich sie liebe.

Meine Stimmung gerade ist leider nicht so im Höhenflug wie gestern, weswegen die Formulierungen sicherlich nciht so schön sind, wie sie vielleicht gestern waren., aber ich liebe einfach so vieles an ihr.

 

 

Ich liebe die Vorstellung morgens aufzuwachen und sie neben mir zu haben und sie beim Schlafen beobachten zu dürfen.

 

Ich liebe ihre Augen, in die ich so gerne gucke und mich in ihnen verliere, dass ich nicht einmal mehr auf die Augenfarbe achten kann.

 

Ich liebe ihr Lachen und Grinsen und die piepsige Stimme, wenn sie etwas freut.

 

Ich liebe  ihren Anblick, der einem schon so viel Zeit versüßt hat und den ich gerne so oft genießen würde.

 

Ich liebe die Vorstellung mich in ihr zu verlieren, wenn ich sie angucke, in ihren Augen, in ihrem sein, sie anblicken und stundenlang nichts anderes sehen.

 

Ich würde es lieben sie festzuhalten und so zu tun, als gäbe es nichts anderes auf der Welt und dann wirklich perfekte Minuten erleben.

 

Ich liebe ihre kleinen, zarten und (für meine Pranken) zerbrechlichen Hände, die ich so gerne halten würde und nie wieder los lassen würde.

 

Ich liebe es, durch welche Kleinigkeiten sie doch manchmal zum Lachen gebracht werden kann und wie sie sich dann freut.

 

Ich liebe aber auch ihre teilweise Unbarmherzigkeit und das Auftreten, wenn man was sagt, was ihr nicht so passt, auch wenn das manchmal etwaszu stark kommt.

 

Grob könnte man also sagen, dass ich sie einfach liebe.

Und so hab ich bisher noch nicht gedacht.

Und ich weiss nicht einmal wie sie denkt, und ob sie auch nur einen Hauch davon so sieht wie ich.

(Übermäßige Benutzung des Pronomen "Ich" bedeutet nicht, dass eine übermäßige narzistische Ader vorhanden ist)

 

 

Was gibt es sonst noch...

Das wars erstmal so zum groben Stand, glaube ich.

 

Ach nein! Wofür sucht man sich schließlich den Titel dieses Dramas schon am Anfang aus?

Genau! Damit man weiss, was man eigentlich schreiben will und nicht abschweift und nicht vergisst, auf was es ankommt.

 

Seit etwa einer bis eineinhalb Wochen wuchert in mir eine Idee, die ich bisher irgendwie immer sofort in den geistigen Aktenschredder geschickt habe: Bundeswehr

Ich weiss nicht weshalb, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich muss dahin.

-Um mir selbst was zu beweisen?

-Um über mich klar zu werden?

-Um mich zu finden?

-Um irgendwie was mit mir anfangen zu können?

 

Ich weiss es nicht...

Aber irgendwie habe ich das Gefühl das zu brauchen, wenn möglich sogar in einen Einsatz mit "kriegsähnlichem Zustand" zu gehen, damit ich irgendwie als veränderter Mensch zurückkomme, der ein besseres Leben führen kann, der vielleicht das Leben auskostet, der etwas damit anfängt, was er hat.

Ich kenne ein paar, die derartige Erfahrungen gemacht haben, aber natürlich gibt es auch die weitaus größere Kehrseite dieser Medaille: PTBS - Posttraumatische Belastungsstörung

 

So oder so war ich ansich nie, der die Bundeswehr für eien brauchbare Institution gehalten hat, oder irgendwie auch nur Verständnis für die Leute hatte, die sich da für mehrere Monate, teils freiwillig, verpflichten.

Immerhin habe ich mich ja sogar vor einem Einzug gedrückt, was aber nun so oder so hinfällig wäre, in dem ich zum Katastrophenschutz gegangen bin, also wieso plötzlich diese Anwandlung?

Diese Idee verdrängt sogar mehr und mehr die eigentlichen Pläne im Wintersemester anzufangen zu studieren und vorher ein jahr oder auch länger beim Bund zu machen und vielleicht sogar da eine höhere Laufbahn anzuschlagen, dort studieren und eben irgendwann an "die Front" versetzt zu werden.

Es ist erstaunlich und erschreckend, welches Verlangen das in mir auslöst, da ich vor allem kein Interesse an Waffen und dergleichen habe und auch nicht (im realen - am PC ist es was anderes) auf Menschen oder dergleichen schießen will...und zu nichts anderem wird man da ja grob gesagt ausgebildet.

Außerdem hat sich mein Faible für Militarismus immer nur um das 17.-18.Jh. gedreht und das ist nicht anders. Ich hege kein Interesse an Panzern und wenn an Waffen, dann nur um darüber den Kopf zu schütteln, wieso Leute stolz darauf sind ein neues Projektil entwickelt zu haben, was Schutzwesten nun noch effektiver durchdringt.

 

Also wieso zur Hölle dann dieser Wunsch???

 

Vielleicht will ich nicht mir was zeigen, sondern allen anderen?

Das ich ein "Mann" bin? Das ich mehr kann?

Oder ist es doch, damit ich irgendwie etwas für mich habe, woran ich mich halten kann.

Dabei würde ich da nichtmal großen Erfolg haben.

Wenn ich überhaupt genommen würde, was vermutlich wegen Größe/Gewicht/Sehkraft schwer wird, hätte ich vermutlich große Probleme.

Vielleicht ist es der Wunsch, dass sich da für mich was ändert? Ich agiler, leistungsfähiger, sportlicher und und und werde...?

Ist es am Ende wirklich nur so etwas oberflächliches und die Suche nach meinem Wesen oder nach einem Lebensziel soll nur zur Verschleierung dienen?

Ich hoffe, dass sich das schnell erledigt, immerhin habe ich mir heute schon die Nummer vom hiesigen Kreiswehrersatzamt besorgt - und das finde ich nicht wirklich positiv.

Vor allem widerspricht es meinen bisherigen Planungen so grundlegend.

 

Aber es gibt einen Probezeitraum. Man kann bis zu 6 Monate "dabei sein" und jederzeit wieder gehen ohne Konsequenzen. Vielleicht sollte ich das machen, dann sehe ich, ob es was ist, oder nicht - wobei ich letzteres stark vermute.

Es wäre sehr ernüchternd das Kasernenleben, auch wenn nicht alle Horrorgeschichten stimmen, ist es doch kein Hotel mit freundlichen Dienstmädchen. Und Intellekt ist dort vermutlich auch nicht Priörität.

 

 

Tja...klingt schon irgendwie klassisch kitschig.

Was mich beschäftigt ist das Militär und ein Mädchen.

In wie vielen Filmen kann man das hören? Es sind vermutlich etliche.

 

 "Alles ist möglich, vorausgesetzt, daß es genügend unvernünftig ist."

Niels Bohr (1885-1962), dänischer Physiker, Physiknobelpreisträger

 

Wenn ich mir das nun zu Herzen nehmen würde, dann würde ich morgen zu ihr gehen und ihr sagen was ich empfinde, was ich mir wünsche, was ich gerne mit ihr hätte und solange drauf beharren, bis sie einwilligt.

Aber das würde auch bedeuten, dass ich einen Termin zur Musterung machen sollte und mich freiwillig verpflichten lasse.

 

Beides hätte ungeahnte Folgen.

Aber ist es manchmal wirklich sinnvoll den Realismus nach hinten zu schieben und eben die Unvernunft herrschen zu lassen?

28.5.11 03:39
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gerik (30.5.11 08:20)
Das solltest du für dich entscheiden... aber ich vermute mal, dass SIE es auch nicht wirklich toll finden würde, dich beim Bund zu sehen, huh?
Ansonsten... scheiß auf Familie, wenn sie so einen Mist macht... ich bekomme das bei meiner Freundin auch mit und... einfach ignorieren. Du hast dein Abi, bist (zum Teil sogar wesentlich) besser als andere, was den Schnitt angeht... und überhaupt. Waren deine Eltern besser? O.o Das wäre so die einzige Pseudorechtfertigung, die ich verstehen würde, gutheißen dennoch nicht...

Mmmh... und so. Ich bin gegen Bund, auch wenn ich deine Gedanken verstehen kann. Ist nicht so, dass ich keine ähnlichen gehabt hätte...?

Chris

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