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Everything goes numb

Ich weiss ehrlich gesagt nicht was ich schreiben soll, aber ich hab das Bedürfnis es zu tun.

Ich glaube, diesmal wird es kurz (ich änder das hier nicht, wenn es doch lang wird).

 

Ich mach mir immer noch Gedanken, um die Offizierslaufbahn.

Gestern hätte ich beinahe schon einen Termin beim Kreiswehrersatzamt gemacht zu nem Gesprächstermin. Aber ich hab es dann doch mal gelassen.

Ich habs nicht mal meinen Eltern gesagt, wieo auch immer. Aber im moment kotzen die mich mehr an, als das sie nützen, abgesehen vom Dach übern Kopf und Futter, also eher so auf ner anderen Ebene, in der Eltern ansich auch tätig sein sollten.

 

Ich hab mich wirklich viel informiert, die letzten Tage häufig auf den Bundeswehrseiten gewesen und Infos gesammelt. Und so insgesamt klingt es gut.

Aber 13 Jahre verpflichten fürs Studium ist viel. Und ob das überhaupt was für mich ist...

Großes Problem: Ich kann nichtmal ein paar Monate ausprobieren, weil ich dann, falls es nichts für mich wäre, so oder so erst nächstes Jahr wieder anfangen könnte zu studieren und dann mus sich mir ein Jahr lang irgendwas anderes suchen.

 

Also ist es nahezu schon eine "entweder oder" Entscheidung...und bei sowas tue ich mich immer schwer und immerhin geht es hier um einiges.

 

Erstaunlich ist außerdem, dass ich in meinen Hirnszenarien, die ich ja immer habe, sogar meine ganzen heimischen Aktivitäten fallen lassen würde für den Bund, wobei ich ansich, grade beim Thema Studiumsort, immer gesagt habe, dass ich hier bleiben will, gerade deswegen. Ich hab mir aber in diesen Fantasieszenarien sogar schon einen Plan zurechtgelegt, wie ich dann meinen Vorstandsposten noch wahrnehmen könnte. Verrückt!

 

Schlimm war der gestrige Abend. Grausam...er hat nachgewirkt bis weit in den heutigen Tag hinein.

Nein! Nicht wegen der Premiere von Evita, denn die war super und hinterher hatte ich auch noch gute Stimmung, hab bei youtube noch ein bisschen Madonna Evita gehört und ... plötzlich und unerwartet schwenkte die Stimmung um.

Es gab keinen Auslöser, zumindest keinen, den ich erkannt habe. Es war, als würde jemand einen Schalter umlegen und dadurch ein Ventil öffnen, was eine braune deprimierende Brühe durch meine Adern fließen lässt, anstatt bunte Fröhlichkeit (das klingt sonderbar).

Ich hab mich so mies gefühlt wie schon sehr lange nicht mehr, abe rich konnte es auch nicht wirklich ändern. Es gab nichts, was mich aufgeheitert hat, nicht mal die Songs, die das normalerweise schaffen, selbst die haben mich noch mehr deprimiert und mir Tränen in die Augen getrieben.

Über die Nacht hin wandelte sich das dann mehr in Richtung Hass und Wut und generelles angepisst sein. Das hat auch mein Toastbrot gemerkt und ich war froh, dass ich hinterher beim Kuchenbacken irgendwas brutal misshandeln konnte...auch wenn es den  Kirschen nicht allzu gut getan hat. Es flachte erst sehr langsam wieder ab. Es gab auch keine direkten Dinge, auf die ich wütend war, oder weswegen ich Depri war.

Normalerweise ist es entweder die Einsamkeit, "SIE", meine Dummheit, oder sonst was...aber diesmal konnte ich nichts klares ausmachen, keinen klaren Gedanken fassen zu dem ich dann sagen konnte: "DAS ist scheiße, DAS kotzt mich an, DAS will ich nicht"

Stattdessen ein geistiges dahinvegetieren. Und dann war es irgednwann weg. Ich war nicht gut drauf, aber auch nicht mehr so schlecht. Heut Abend hab ich auch allen die Stimmung vermiest, weil ich so schlecht drauf war. Ich hab zwarnicht rumgepöbelt, oder rumgemault, ich war ansich ruhig und hab kaum was gesagt, nur anscheind sehr böse geguckt.

 

So ein "Anfall" ist echt schlimm und ich wills nicht nochmal haben...

Wenn man so gar nichts mehr spürt und alles eben diese braune Masse ist, die einen innerlich angreift und auffrisst...da hilft nicht mal mehr Heulen, Schreien, Schlagen oder Schmerzen mehr...und ich hab das alles ausprobiert.

 

 

By the way...Vadderdag is ein bescheuerter Tag, dass man die Idioten auch noch feiert...

2.6.11 02:14
 


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